Die Kirchenmusik in St. Josef ist vielfältig. Sie umfasst die Gruppen:
- Kirchenchor- Aktuelles
- Über den Kirchenchor
- Unsere Orgel
- Kinderchor
- Musikdienste-Sonntag-Abendmessen – dabei erklingt sowohl konventionelles als auch neues geistliches Musikgut.
„Die Kirchenmusik von St. Josef„ – Geschichte der Kirchenmusik
Der Kirchenchor
„Wer gerne zum Lobe Gottes und zur eigenen Freude singt,
ist in unserer Chorgemeinschaft herzlich willkommen!“
Über den Kirchenchor – Chormitglieder – Stand 2013 – Höhepunkte –
Blick zurück (Archiv): Messen, Ereignisse u. Events – Foto-Archiv des Kirchenchors
Gottesdienste mit unserem Kirchenchor
2026:
- 25. Jän., 9:30 Chormesse
- 2. April, 18:30 Gründonnerstag
- 3. April, 15:00 Karfreitag
- 28. Juni, 9:30 Chormesse
- 8. Dez., 9:30 Hochfest Mariä Empfängnis
- 24. Dez., 23:00 Christmette
2027:
- 31. Jän., 9:30, 4. So im Jahreskreis
Aktuelles vom Kirchenchor
September 2026 – Vieles Neu in St. Josef!
Die sommerliche Chorpause ist vorbei, ein neues Chorjahr steht bevor. Wir haben es am Montag, 7. September, begonnen. Diese erste Chorprobe haben wir wie immer als großes Wiedersehensfest und als Geburtstagsfeier für einige Chormitglieder zelebriert. Diesmal nicht in unserem Probenzimmer, sondern in der Sala Terrena, die einen gemütlichen und praktischen Rahmen dafür bildet.
Es gab köstliche Brötchen und verschiedene selbst gebackene Mehlspeisen, die Augen und Gaumen erfreuten. Auch an Getränken hat es nicht gefehlt.
Besonders erfreute uns die Teilnahme von P. David und P. Bernhard, die ab 1. September 2026 für die nächsten Jahre als unsere Seelsorger in St. Josef wirken werden.
P. David war bereits vor Jahren längere Zeit als Kaplan bei uns und ist somit kein Unbekannter. Nun kehrt er wieder in die Reinlgasse zurück und trägt – neben Pfarrer P. Markus (Pfarrverband Reindorf) – als Rektor die Verantwortung für St. Josef.
P. Bernhard haben wir heuer im Jänner anlässlich seiner Nachprimiz in St. Josef flüchtig kennengelernt. Sein Einsatzort war bisher die Dompfarre Eisenstadt, nun dürfen wir ihn als Kaplan bei uns begrüßen. Am Ende der Feier hat uns P. Bernhard noch seinen Primizsegen gespendet, ein großes Geschenk, wofür wir sehr dankbar waren.
P. David und P. Bernhard waren am Kennenlernen unserer Gemeinschaft und unserer Chorarbeit sehr interessiert. Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Wirken im Rahmen der Liturgie.
Unsere erste Chormesse wird am 8. Dezember um 9.30 Uhr sein, wo wir u. a. als Gruß an die Gottesmutter das „Ave Maria“ von Edward Elgar (1857-1934) und die „Immaculata-Hymne“ von Ernst Tittel (1910-1969) singen werden. Ernst Tittel war ein österreichischer Komponist, Organist und Musiktheoretiker. Seine „Immaculata-Hymne“ wurde hier in St. Josef unter der Ära des Regenschori Karl W. Hagemayer vom damaligen Kirchenchor öfters gesungen. Nun war es Zeit, dieses Marienlied aus dem Archiv hervorzuholen.
Den Text verfasste der Priester, Theologieprofessor und Dichter Karl B. Frank (1891-1961). Im Refrain heißt es: „O breite, Maria, den Mantel weit und segne die Welt und die Christenheit!“ – Eine sehr aktuelle und eindringliche Bitte an die Gottesmutter!
Fotos: Chor E. Betelka
Rückblick auf das Chorjahr 2025 / 2026
Nachdem wir am „heißesten Sonntag des Jahres“ – 28. Juni 2026 – die 1/2 10.00 Uhr-Messe musikalisch gestaltet haben, haben wir am ebenso heißen Montag – 29. Juni 2026 – unser Chor-Arbeitsjahr traditionell mit einer kleinen Feier abgeschlossen. Trotz der Hitze wurden es ein paar sehr harmonische Stunden, in denen wir auch zur Erinnerung den obligaten Streifzug durch das vergangene Arbeitsjahr machten.
Es waren insgesamt 34 Proben, wobei 2 Proben dem Feiern vorbehalten waren.
Einige Proben haben unter erschwerten Umständen stattgefunden, teils, weil es im ganzen Haus nur ein einziges WC im 1. Stock gab, teils, weil durch Ausfall der Heizung die Temperatur im Pfarrhaus und in der Kirche eisig war.
Was das musikalische Programm anbelangte, war die Festmesse zum Jubiläum „90 Jahre Pfarre“ am 16. November 2025 mit der „Missa stella maris“ von Peter Griesbacher der absolute Höhepunkt.
Die musikalische Gestaltung der Christmette hat uns wieder viel Freude bereitet, wobei wir auch feststellen konnten, dass die Mette heuer ganz gut besucht war.
An den „hohen Tagen“ Gründonnerstag und Karfreitag haben wir versucht, mit den besonders berührenden Gesängen für diese Tage die Herzen der Mitfeiernden zu erreichen und unseren Glauben zu vertiefen.
Bei der eingangs erwähnten 1/2 10.00 Uhr-Messe am Sonntag, 28. Juni, haben wir u. a. durch Aufnahme einzelner Gesänge aus der Deutschen Messe von Johann Michael Haydn (s. Messliedreihe GL 710) an dessen 220. Todestag am 10. August 2026 erinnert. Weiters waren Kompositionen von Charles Gounod, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johann Sebastian Bach am Programm.
Am Ende dieses Gottesdienstes wurde P. Bruno verabschiedet, da er ab September in der Pfarre Wolfsgraben wirken wird.
Nun geht es in die verdiente Sommer-Pause. Da erfahrungsgemäß Chorsänger/innen nicht lange ohne Singen und Gemeinschaft leben können, starten wir wieder am Montag, 7. Sept. 2026.
„Ich sing dir mein Lied. In ihm klingt mein Leben.
Die Töne, den Klang hast du mir gegeben,
von Wachsen und Werden, von Himmel und Erde,
du Quelle des Lebens. Dir sing ich mein Lied“
Aus Brasilien – s. GL 867
Juni 2026 Elisabeth Betelka
Fotos: Chor
Bericht zum Beginn des Sommersemesters 2026
Mit einer Chormesse am Sonntag, 25. Jänner 2026, haben wir die erste Hälfte des Arbeitsjahres 2025/26 abgeschlossen. Musikalisch huldigten wir dabei zwei Komponisten, deren besondere Geburtstage im Jahr 2025 waren, die wir aber mangels Terminen vor Ende des Jahres nicht mehr würdigen konnten.
Es waren dies der 80. Geburtstag von John Rutter am 24. September 2025 und
der 175. Geburtstag von Max Filke am 5. Oktober 2025.
Wenige Tage danach erhielten wir die Nachricht vom Ableben „unseres“ Bischofs Maximilian Aichern OSB, einem großen Sohn der Pfarre St. Josef. Bis zu seinem Eintritt in das Benediktinerstift St. Lambrecht in der Steiermark lebte er hier in der Reinlgasse, lernte den Beruf des Fleischhauers im Geschäft seiner Eltern gegenüber des Pfarrhauses, und war eifriger Mitarbeiter in der Pfarre. Besonders die Kirchenmusik – auch unseren Chor – schätzte er sehr. Seiner Heimatpfarre blieb er bis zuletzt aufs Herzlichste verbunden.
Es war daher eine Verpflichtung und große Ehre für uns, an dem für ihn in St. Josef gefeierten Requiem am Freitag, 13. Februar 2026, 18.30 Uhr, mitzuwirken.
Als musikalischen Abschiedsgruß für Bischof Aichern – den emeritierten Diözesanbischof von Linz – sangen wir „Kyrie“ und „Agnus Dei“ aus der „Kronstorfer Messe“ des oberösterreichischen Komponisten Anton Bruckner, ferner von Felix Mendelssohn-Bartholdy „Wer bis an das Ende beharrt, der wird selig“ aus dem Oratorium „Elias“, und den Schlusschoral aus der „Johannespassion“ von J. S. Bach „Ach Herr, lass dein lieb Engelein am letzten End die Seele mein in Abrahams Schoß tragen“.
Wir sind gewiss, dass wir in Bischof Aichern einen Fürsprecher im Himmel haben werden.
Die Probenarbeit in den kommenden Wochen wird sich auf die Kirchenmusik der Liturgie am Gründonnerstag und am Karfreitag konzentrieren. Wir freuen uns darauf immer sehr, da für die Gottesdienste an diesen Tagen die wunderbarsten Kompositionen geschaffen wurden.
Der Fasching war heuer kurz. Unsere traditionelle Faschings-Chorprobe wollten wir aber nicht missen, und so haben wir am Faschingsmontag wieder unsere kleine Faschingsfeier zelebriert, die sich hauptsächlich auf Unterhaltung, Speis und Trank, und humorvolle Beiträge konzentriert.
Als Gäste aus dem Kollegium konnten wir Bruder Wolfgang und Pater Bruno begrüßen. Auch Pater Andreas, der einer auswärtigen Verpflichtung nachkommen musste, ist noch ein Kurzbesuch gelungen.
Ein Schwerpunkt an diesem Abend war die Verabschiedung langjähriger und liebgewordener Chormitglieder.
Ähnlich wie Brigitte Stampfl, die wir in ihre Kärntner Heimat entlassen mussten, sind es nun Margarete und Josef Glößl, die es wieder zurück in die steirische Heimat zieht.
Nach einer kleinen Ansprache von Josef stießen wir mit Sekt auf eine gute Zukunft von Margarete und Josef an, mit der Gewissheit, dass es kein endgültiger Abschied sein wird.
„Liebe Margarete, lieber Josef!
Für euch ist nun die wunderbare – wohl schon lang ersehnte Zeit gekommen,
die es euch ermöglicht, wieder in die steirische Heimat zurückzukehren.
Wir müssen euch gehen lassen, obwohl es uns schwer fällt.
Wir danken euch für die jahrzehntelange Mitwirkung in unserer Chorgemeinschaft, die ihr auch durch eure liebenswürdige Persönlichkeit sehr bereichert habt:
Margarete seit 10. September 2001
Josef seit 25. November 2002
Wir wünschen euch ALLES GUTE und freuen uns, wenn ihr bei passender Gelegenheit wieder in unserer Mitte sein werdet und mit uns singt.“
Neben Sekt haben uns „unsere Glößl′s“ auch die obligaten Faschingskrapfen gespendet, die wieder guten Anklang fanden.
Ein Wermutstropfen ist nun das Fehlen einer Sopranistin und eines Tenors.
Allerdings gibt es immer wieder freudige Überraschungen: Seit September haben wir in der Stimmgruppe Alt ein neues Chormitglied: Ursula Eisenhardt, die wir mit großer Freude in unsere Chorfamilie aufgenommen haben.
Februar 2026 Elisabeth Betelka
Über den Kirchenchor
Nach altersbedingter Auflösung des über viele Jahrzehnte bestehenden Kirchenchores wurde 1988 eine Schola gegründet, aus der der gegenwärtige vierstimmig gemischte Kirchenchor hervorgegangen ist.
Der Chor wird – wie vormals auch die Schola – seit der Gründung von Frau Elisabeth Betelka geleitet und zählt zur Zeit 20 ständige Mitglieder.
Proben:
Montag, 19:30 – 21:00 Uhr,
im Pfarrhaus Reinlgasse 25, 2. Stock, Zimmer 16
Programm:
Vorwiegend Lieder und Motetten aus verschiedenen Epochen (a cappella und mit Orgel), kleine Ordinarien, fallweise auch neues geistliches Lied; (noch) keine Orchestermessen.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die musikalische Gestaltung der Christnacht und der Karwoche, der weitere Einsatz im Laufe des Kirchenjahres richtet sich nach den Erfordernissen und ist jährlich flexibel.1. Adventsonntag
(28.11.2010) Konzentrierte Probenarbeit – dennoch gut gestimmt (nicht nur beim Fototermin am 17.1.2011)
Zufriedene Mienen nach einer gelungenen Chormesse – Chorleiterin Elisabeth Betelka und Organist Mag. Herbert Rotter (30.1.2011)
Chormitglieder – Stand 2013
(nach Stimmgruppen in alph. Reihenfolge):
Sopran:
Elisabeth Betelka (Leitung)
Margarete Glößl
Clarissa Libowitzky-Kittel (nicht am Foto)
Traude Marksteiner
Susi Ranetzky
Dorli Sellner
Steffi Wolff
Alt:
Eva Hatwieger
Eva Konecsny
Brigitte Stampfl
Maria Wöber
Bass:
Josef M. Enichlmayr (nicht am Foto)
Martin Glößl (projektbezogene Mitwirkung)
Andreas Karwautz (nicht am Foto)
Herbert Rotter (Orgel)
Otto Ziegler (nicht am Foto)
Tenor:
Hedi Brosch
Andreas Cancura †
Josef Glößl
Gabriel Kittel (nicht am Foto)
Norbert Pleva
Höhepunkte in unserem Chorleben:
Mitwirkung bei 3 Radiomessen
- 1. Adventsonntag, 27. November 1994
„Gott, heilger Schöpfer aller Stern“ (Michael Praetorius)
„Wie soll ich dich empfangen“ (Johann Sebastian Bach) - Sonntag, 15. September 2002
„Messe zu Ehren des Hl. Josef Calasanz“ (Bruder Ämilian Hansen COp., 1904)
„Der Herr ist mein Hirt“ (Bernhard Klein) - 4. Fastensonntag, 26. März 2006
„Messe brève no. 7 in C“ (Charles Gounod)
„O heilge Seelenspeise“ (Heinrich Isaak)
Unsere Orgel
Geschichte der Orgel in St. Josef
Der Kinderchor
Der Kinderchor gestaltet die Kindermessen. Bei Interesse bitte bei Claudia Bartosch melden
Musikdienste – Sonntag Abendmessen
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