“Vom Herrn kommt mir Hilfe”

Abend der Barmherzigkeit am Freitag, dem 23.3.2012

Schon die Vorabendmesse stand unter dem Motto des Abends: “VOM HERRN KOMMT MIR HILFE”.

Unter der Moderation von Sr. Eveline begann dann der eigentliche Abend der Barmherzigkeit mit besinnlichen Texten, Gebeten, gestalteten Szenen, Musik und fand dann seinen Höhepunkt in der Aussetzung des Allerheilgsten.

Zum Einstieg fand eine Pantomime mit P. Erich und Jugendlichen statt unter der Prämisse, von Gott kommt mir Hilfe in Zeiten von Ungewissheit, Selbstzweifel und Umsetzung der von Gott gesandten Gnade.

Das Welcome-Team vor dem Kircheneingang lud Passanten während der Dauer des Abends ein, in die Kirche zu kommen, eine Kerze anzuzünden, sich Zeit zu nehmen. Und einige ließen sich auch einladen, manchmal erst nach ein paar Bedenkminuten. Manche gingen erst weiter, kamen dann wieder zurück, um die Einladung doch anzunehmen, gingen dann (meistens begleitet) nach vor zum Altar, zündeten eine Kerze an und …das weiß nur Gott…

 
Musikalisch getragen war der Abend von neuen geistlichen Liedern, gespielt und gesungen von Musikern aus der Pfarre, die dezent untermalend, viel zur besinnlichen Stimmung beitrugen.
Zitat eines Besuchers: “… und die Musik ist für mich ganz wichtig, sie hilft mir ‘aufzusteigen’ …”

In sehr beeindruckender Art gaben Personen aus der Pfarre Zeugnis über eine Gotteserfahrung in ihrem Leben, ganz subjektiv und ungeschönt …

Im hinteren Teil der Kirche fand das Angebot für Beichte und Gebete (unter Begleitung zu beten oder Gebetsanliegen vorzubringen und gemeinsam zu beten) großen Zuspruch.

Für Anliegen oder Dank aller Art lagen auch Zettel und Schreibzeug bereit. Zwischen Tonschalen mit den angezündeten Kerzen konnte man die anonym geschriebenen Anliegen dann vor dem Altar in ein Gefäß werfen und so Gott “übergeben”.
Aufhorchen und nachdenklich stimmen ließ eine Version des “Vater unser” – in Form eines Zwiegesprächs zwischen dem Betenden und dem die einzelnen Aussagen und Bitten des Gebetes hinterfragenden Gott.

Für jeden, der es wollte, konnte sich von einem Seelsorger persönlich segnen lassen.

Der eucharistische Segen beendete den “Abend der Barmherzigkeit”.
(Text und Fotos: Reinhild Messner)

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