Pfingstwallfahrt nach Mariazell 2017

Meine Pfingstwallfahrt 2017
Persönliche Betrachtungen von Susi Ranetzky

Endlich war es mir heuer zu Pfingsten körperlich wieder einmal möglich, an der mir liebgewordenen, traditionellen Fußwallfahrt unserer Pfarre nach Mariazell teilzunehmen. Die Vorfreude wurde auch durch die Wetterprognose nicht wirklich beeinträchtigt, das Barometer zeigte Hochdruck an.
So begann ich bereits einige Tage vor dem Beginn meine Fußsohlen abends dick mit Hirschtalg einzuschmieren und so hatte ich während der anstrengenden Marschrouten keinerlei Beschwerden mit Blasen oder Druckstellen.
Wallfahren heißt ja auch oft “Beten mit den Füßen”, aber pilgern bedeutet für mich immer eine Aus-Zeit, um mein Leben zu hinterfragen, über meinen Glauben nachzudenken, mich wieder neu zu orientieren.
Beim Pilgern nach Mariazell kann ich Gott in der Schönheit der Natur so nahe sein, kann meine Anliegen für mich und die Meinen betend zur Gnadenmutter tragen, im Rosenkranzgebet um Hilfe und Verzeihung, um die Fürsprache im Auf und Ab des Lebens bitten und finde in der Beichte Trost, Vergebung und Segen.

Bei dieser Wallfahrt haben wir ganz besonders für den vor Kurzem verstorbenen Felix und seine Familie gebetet, war er doch über viele Jahre hindurch unser verlässlicher Weg- und Pfeilstecker!
Aber letztlich liegt alles in Gottes Hand – meine Wallfahrt ist ein kleines Fest des Glaubens -Liedes “Jesus, komm entzünde uns, schenk uns deinen Geist, wir ersehnen Dich. Oh Gott, lass uns Deine Zeugen sein, wir geben alles für dich hin.” (T. und M. v. C. Blanchard)

Wir Christen sollen uns mehr von der Weisheit des Hl. Geistes führen lassen, wie Papst Franziskus immer wieder betont. Das nehme ich als Botschaft gern von dieser Wallfahrt nach Mariazell mit! Meine Bitte an Gott, dass er seinen Geist senden möge, um unser Land im Glauben zu erneuern!
Unser Glaubensweg ist unauflöslich mit Maria verbunden, seit der sterbende Jesus sie uns vom Kreuz herab zur Mutter gegeben hat.

Maria, Mutter des Herrn, Maria, Mutter der Welt, Du hast Gott vertraut, Maria, Du zeigst uns den Weg.

Ich bin nun wieder auf einem sehr guten, neuen Weg!

Deo gratias

Fotos.: © Pfarre St. Josef

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